Seit 2021

Kontinuierliche Fortschritte beim Wasserstoffexport und Erkundung neuer Themen

  • Die Energiepartnerschaft förderte die Zusammenarbeit zwischen Kanada und Deutschland im Bereich Wasserstoff.
  • Die Delegationsreisen nach Deutschland zum Thema Stromnetze und nach Kanada zum Thema CO2‑Abscheidung und ‑Nutzung bzw. ‑Speicherung (Carbon Capture, Utilisation and Storage, CCU/S) zählten zu den Highlights des Jahres und brachten für die Delegationen zahlreiche neue Erkenntnisse mit sich.
  • Die Energiepartnerschaft beschäftigte sich mit neuen Themen – strombasiertem nachhaltigen Flugkraftstoff (electro-sustainable aviation fuel, e-SAF), CO2‑Abscheidung und ‑Nutzung bzw. ‑Speicherung (CCU/S) sowie Stromnetzen – und stieß erneut Gespräche über Flüssigerdgas an.
Energiesicherheit
Dekarbonisierung
Neue Themen der Zusammenarbeit

Im Jahr 2025 boten zwei Delegationsbesuche Gelegenheit zum Wissensaustausch und zur Ermittlung neuer Bereiche der Zusammenarbeit. Im Frühjahr besuchte eine Delegation maßgeblicher kanadischer Stakeholder aus dem Bereich der Stromnetze Berlin und Leipzig für einen fachlichen Austausch über Netzausbau, Modernisierung und die Integration erneuerbarer Energien. Im Spätsommer reiste eine Delegation deutscher Expert*innen für die CO2‑Abscheidung und ‑Nutzung bzw. ‑Speicherung (CCU/S) nach Edmonton und Calgary in der kanadischen Provinz Alberta. Begleitet wurde die Delegation vom kanadischen Trade Commissioner Service. Sie nutzte die Gelegenheit, um mehr über CCU/S-Projekte und vorbildliche Verfahren zu erfahren, und gewann wertvolle Erkenntnisse für die künftige Zusammenarbeit. In den letzten Monaten des Jahres 2025 war die Partnerschaft Gastgeberin eines Workshops mit Schwerpunkt auf nachhaltigem Flugkraftstoff und eines Workshops, bei dem die Machbarkeit möglicher Ausfuhren von Flüssigerdgas aus Kanada nach Deutschland untersucht wurde. Über die aktuellen Entwicklungen im letztgenannten Bereich werden sich die beiden Regierungen weiterhin gegenseitig auf dem Laufenden halten. Für das Jahr 2026 ist im Rahmen der Energiepartnerschaft eine Reihe von Gesprächen zum Austausch auf Regierungsebene über Flüssigerdgas (liquefied natural gas, LNG) geplant.

Aktivitäten und Veranstaltungen zu Wasserstoff und kritischen Mineralen im Jahr 2025

Im Laufe des Jahres 2025 fanden kontinuierlich Aktivitäten rund um die Ausfuhr von Wasserstoff und Ammoniak statt.

Den Anfang machte eine Podiumsdiskussion bei der Hannover Messe im April, bei der Kanada als offizielles Partnerland vertreten war. Später folgte eine Podiumsdiskussion mit Vertreter*innen der Europäischen Union und der Niederlande bei der Canadian Hydrogen Convention, bei der die Präsentation des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) einen zentralen Programmpunkt darstellte. Im Jahresverlauf organisierte und unterstützte die Energiepartnerschaft darüber hinaus Workshops mit Schwerpunkt auf dem bilateralen H2Global-Finanzierungsfenster – einem Programm, das Anfang 2026 von der Europäischen Kommission genehmigt wurde.

Was das Thema kritische Minerale betrifft, so nahm die Energiepartnerschaft im März 2025 an der Bergbaukonferenz PDAC 2025 in Toronto teil und richtete am Rande des Treffens der hochrangigen Deutsch-Kanadischen Lenkungsgruppe für bilaterale Zusammenarbeit (Canada-Germany High-Level Steering Group on Bilateral Cooperation, HLSG), das im Oktober in Ottawa stattfand, ein Rundtischgespräch aus.

Auf einen Blick

1. Was haben die Partnerschaftsaktivitäten konkret bewirkt?

Die Energiepartnerschaft organisierte am Rande des Treffens der hochrangigen Deutsch-Kanadischen Lenkungsgruppe für bilaterale Zusammenarbeit ein Business-Rundtischgespräch und leistete damit einen unmittelbaren Beitrag zu diesem maßgeblichen politischen Forum.

  • Wasserstoff für die Ausfuhr
  • Stromnetze für gegenseitiges Lernen
  • Kanadische Erkenntnisse aus dem Bereich CO2‑Abscheidung und ‑Nutzung bzw. ‑Speicherung

Keine größeren Herausforderungen.

Eine Aktivität musste abgebrochen und eine Studie verschoben werden, was jedoch keine nachteiligen Folgen für die Partnerschaft hatte.

Die Aktivitäten der Partnerschaft im Bereich Wasserstoff trugen dazu bei, die Einrichtung eines eigenen H2Global-Finanzierungsfensters für Kanada voranzutreiben.

Im Rahmen erster Gespräche über Flüssigerdgas wurde erneut die Ausfuhr von Flüssigerdgas nach Deutschland erörtert.

Der Delegationsbesuch zu den Themen Netzausbau und Integration erneuerbarer Energien erwies sich für die kanadischen Gäste als äußerst wertvoll. Sie arbeiteten weiter mit ihren neuen deutschen Ansprechpartner*innen zusammen und luden sie unter anderem zu Konferenzen ein.

Studienreise nach Deutschland zum Thema CO2‑Abscheidung und ‑Nutzung bzw. ‑Speicherung.

Das Jahr in Bildern

Kontakt

Marie Münch
Beraterin
In vertrauensvoller, partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit dem
Natural Resources Canada

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