Seit 2017

Omans Energiewende und die Dekarbonisierung seiner Industriezweige voranbringen

  • Oman hat kontinuierlich auf sein Ziel hingearbeitet, eine resiliente, wasserstoffbasierte Wirtschaft aufzubauen, wobei ungeachtet des weltweit zunehmenden Realismus in Bezug auf Wasserstoff („Wasserstoff-Realismus“) die ersten Projekte für grünen Wasserstoff die Durchführungsphase erreichten.
  • Der Energiedialog unterstützte die Schließung der bestehenden Markt- und Politiklücken, indem er einen Austausch ermöglichte, um Angebot, Nachfrage und Rahmenbedingungen in Einklang zu bringen. Dabei lag ein deutlicher Schwerpunkt auf der Dekarbonisierung der Industrie.
  • Ein vorrangiges Ziel war es, einen künftigen Energie- und Wasserstoffhandel zwischen der Golfregion und Europa zu ermöglichen.
  • Der Energiedialog verbesserte die Zusammenarbeit, indem er Instrumente zur Schaffung von Märkten, wie beispielsweise H2Global, förderte und omanische Stakeholder dabei unterstützte, sich in Ausschreibungsprozessen zurechtzufinden. Zugleich eröffnete er deutschen Unternehmen konkrete Kooperationsmöglichkeiten, darunter auch für die Beteiligung an neuen Projektkonsortien.
Energiesicherheit
Dekarbonisierung
Außenwirtschaftsförderung

Der Deutsch-Omanische Energiedialog erschließt das Wertschöpfungspotenzial der entstehenden grünen Wasserstoffwirtschaft. Ungeachtet des weltweit zunehmenden „Wasserstoff-Realismus“ erreichen die ersten omanischen Projekte die Durchführungsphase. Zugleich gewinnen erneuerbare Energien im Stromsektor an Bedeutung – nicht zuletzt dank des 2025 eingerichteten Net Zero Center, das Oman dabei unterstützt, bis 2050 Klimaneutralität zu erreichen.

Der Energiedialog reagiert auf diese Entwicklungen, indem er einen strukturierten Austausch fördert, der dazu beiträgt, das Missverhältnis zwischen Angebot, Nachfrage und Rahmenbedingungen zu beheben. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei darauf, lokale Abnahmelösungen zu stärken und die Dekarbonisierung der Industrie voranzutreiben.

Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft

Der Dialog unterstützte die Marktentwicklung in Bezug auf die Wasserstoffwirtschaft, indem er in Oman auf Finanzierungsinstrumente wie H2Global aufmerksam machte.

Im Zuge der H2Global-Informationsveranstaltung und der Hintco-Roadshow für die zweite Auktionsrunde im Mai 2025 in Maskat erhielten omanische Stakeholder weitere Einblicke in das H2Global-Doppelauktionsmodell, die Förderkriterien und die Anforderungen an die Projektvorbereitung – zentrale Aspekte dieses wichtigen Instruments der Importförderung.

Alle diese Bemühungen führten dazu, dass sich Oman als regionaler Vorreiter bei grünem Wasserstoff und grünem Stahl positionierte, und schufen für deutsche Unternehmen hervorragende Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit bei Energieeffizienz-Technologien und in anderen wachstumsstarken Branchen.

Pionierarbeit für den Wasserstoffhandel zwischen der Golfregion und Europa

Die Wasserstoffwirtschaft bot ein enormes Potenzial für den Energiehandel und die technologische Zusammenarbeit. Um dieses Potenzial zu nutzen, förderte der Energiedialog die privatwirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen deutschen Unternehmen und Oman durch gemeinsame Veranstaltungen und Gespräche beim World Hydrogen Summit im Mai 2025. Zudem brachte er die Gespräche über den Aufbau regionenübergreifender Lieferketten voran und sorgte damit dafür, dass der Wasserstoffhandel zwischen der Golfregion und Europa seiner Realisierung einen Schritt näher gekommen ist.

Auf einen Blick

1. Was haben die Partnerschaftsaktivitäten konkret bewirkt?

Das konkreteste Ergebnis bestand darin, dass Omans Rolle im Wasserstoffhandel zwischen der Golfregion und Europa im Rahmen des hochrangigen Dialogs zwischen Ministerien Deutschlands, Omans und der Vereinigten Arabischen Emirate beim World Hydrogen Summit hervorgehoben wurde. Darüber hinaus wurde die Intensivierung der Zusammenarbeit und der Unterstützung in Bezug auf Wasserstoff im Rahmen des Austauschs mit Schwerpunkt auf H2Global vorangetrieben.

Eine zentrale Herausforderung war der Umgang mit der Phase des „Wasserstoff-Realismus“, in der eine große Projektpipeline die Durchführungsphase erreichte: Einige Projekte wurden weitergeführt, andere hingegen wurden abgebrochen oder neu ausgerichtet, sodass es unerlässlich wurde, wirklich tragfähige Optionen für Omans Wasserstoffwirtschaft zu ermitteln.
Darüber hinaus stellte die Steigerung der inländischen Wasserstoffabnahme eine entscheidende Priorität dar: Oman bemühte sich nicht nur um die Sicherung langfristiger Abnahmeverträge mit Europa und Deutschland, sondern zugleich auch um die Förderung der Binnennachfrage, um Projekte voranzutreiben und die Bankfähigkeit zeitnah sicherzustellen.

Die Unsicherheit in Bezug auf die Mechanismen für die Abnahme von Wasserstoff stellte eine entscheidende Herausforderung dar, da die Projektentwickler weiterhin Schwierigkeiten hatten, eine vorhersehbare Nachfrage und zuverlässige kaufmännische Strukturen sicherzustellen. Um dem zu begegnen, wurden die politischen Kommunikationskanäle offen gehalten und standen bereit, um neue Projektkonsortien zu unterstützen. Zudem wurde der Fokus auf die Stärkung der inländischen Abnahme verlagert, während zugleich neue Bereiche einbezogen wurden, wie beispielsweise die Integration erneuerbarer Energien und Energieeffizienzlösungen, die in der Agenda 2026 eine größere Rolle spielen werden.

Die Aktivitäten trugen zur Energiesicherheit bei, indem sie Oman dabei unterstützten, ein zuverlässiges, diversifiziertes und auf erneuerbaren Energien basierendes Wasserstoff- und Energiesystem zu schaffen, wobei unter anderem die inländische Abnahme, die Integration erneuerbarer Energien und die frühzeitige Wirtschaftlichkeit der Projekte in den Blick genommen wurden. Sie unterstützten die Dekarbonisierung, indem sie die industrielle Transformation durch den Dialog über grünen Wasserstoff, die inländische Wasserstoffnutzung und den Hochlauf eines grünen Stahlsektors förderten. Zugleich trug der Dialog zur Stärkung der Außenwirtschaft bei, indem er den regionenübergreifenden Wasserstoffhandel mit Europa durch gezielte Gespräche mit potenziellen deutschen Importeuren und Unternehmen der Wertschöpfungskette beim World Hydrogen Summit förderte. Die H2Global-Veranstaltungen eröffneten zudem deutschen Unternehmen konkrete Möglichkeiten für die Zusammenarbeit und den Markteintritt und stärkten damit die langfristige Energiesicherheit beider Länder.

Die Aktivitäten trugen zur Energiesicherheit bei, indem sie Oman dabei unterstützten, ein zuverlässiges, diversifiziertes und auf erneuerbaren Energien basierendes Wasserstoff- und Energiesystem zu schaffen, wobei unter anderem die inländische Abnahme, die Integration erneuerbarer Energien und die frühzeitige Wirtschaftlichkeit der Projekte in den Blick genommen wurden. Sie unterstützten die Dekarbonisierung, indem sie die industrielle Transformation durch den Dialog über grünen Wasserstoff, die inländische Wasserstoffnutzung und den Hochlauf eines grünen Stahlsektors förderten. Zugleich trug der Dialog zur Stärkung der Außenwirtschaft bei, indem er den regionenübergreifenden Wasserstoffhandel mit Europa durch gezielte Gespräche mit potenziellen deutschen Importeuren und Unternehmen der Wertschöpfungskette beim World Hydrogen Summit förderte. Die H2Global-Veranstaltungen eröffneten zudem deutschen Unternehmen konkrete Möglichkeiten für die Zusammenarbeit und den Markteintritt und stärkten damit die langfristige Energiesicherheit beider Länder.

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Kontakt

Larissa Oppermann
Consultant

Larissa Oppermann
In vertrauensvoller, partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit dem
Ministry of Energy and Minerals

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