Seit 2015
2025: Ein Jahrzehnt gemeinsamer Bemühungen um die Förderung der Energiewende
- Algeriens Strategie für grünen Wasserstoff durch Innovationen im Bereich der Elektrolyse voranbringen.
- Windenergie und industrielle Zusammenarbeit stärken: die HUSUM WIND 2025.
- Ein Jahrzehnt der strategischen Energiezusammenarbeit.
Energiesicherheit
Dekarbonisierung
Außenwirtschaftsförderung
Elektrolyse-Technologien treiben Algeriens Pläne für grünen Wasserstoff voran
Um die algerische Strategie für grünen Wasserstoff zu unterstützen, kamen bei einem Seminar in Algier Expert*innen aus Algerien und Deutschland zusammen und sprachen über Technologien für die Protonen-Austausch-Membran-Elektrolyse und die Anionen-Austausch-Membran-Elektrolyse. Die Veranstaltung fand am 19. Juni 2025 statt und hatte zum Ziel, die technische Zusammenarbeit zu vertiefen und Investitionsmöglichkeiten für künftige Initiativen zur Produktion und Speicherung von Wasserstoff aufzuzeigen.
Die Zusammenarbeit im Bereich der Windenergie stärken: die HUSUM WIND 2025
Um Innovationen in den Bereichen Windenergie und grüner Wasserstoff zu fördern, organisierte die Deutsch-Algerische Partnerschaft eine Studienreise für algerische Stakeholder der Energiebranche. Die Reise dauerte vom 16. bis zum 19. September 2025 und schloss auch Besuche bei der HUSUM WIND und in Hamburg ein. Ihr Ziel war es, Innovationen im Bereich der Windenergie und die Aussichten für grünen Wasserstoff zu eruieren, um die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit auf diesem Gebiet erfahrenen deutschen Unternehmen zu vertiefen.
Zehnjähriges Jubiläum der Deutsch-Algerischen Energiepartnerschaft
Im Jahr 2025 feierte die Deutsch-Algerische Energiepartnerschaft zehn Jahre Zusammenarbeit. In diesen zehn Jahren hat die Partnerschaft die Fortschritte in den Bereichen erneuerbare Energien, Energieeffizienz und grüner Wasserstoff vorangetrieben, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf dem Kapazitätsaufbau und der Förderung der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen lag. Dieser Meilenstein schafft die Grundlage für eine noch engere Zusammenarbeit und eine schnellere Energiewende, die sowohl für Algerien als auch für Deutschland größere Energiesicherheit gewährleistet.
Info
Algerien hat sich für die Protonen-Austausch-Membran-Elektrolyse als Technologie der Wahl für die Erzeugung von Wasserstoff entschieden. Mit diesem Verfahren wird Wasser (H₂O) mittels Strom in Wasserstoff (H₂) und Sauerstoff aufgespalten (O₂), wobei eine spezielle Festpolymer-Membran zum Einsatz kommt, welche die Protonen leitet und dabei die Gase freisetzt. Dabei entsteht hochreiner Wasserstoff.
Bei der Anionen-Austausch-Membran-Elektrolyse wird ebenfalls Strom aus erneuerbaren Quellen genutzt, um Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff aufzuspalten. Dabei kommt eine Membran zum Einsatz, die für negativ geladene Ionen durchlässig ist.
10 Jahre Deutsch-Algerische Energiepartnerschaft
Rückblick auf die Highlights der Energiepartnerschaft – vom gemeinsamen Memorandum of Understanding bis heute.
Auf einen Blick
1. Was haben die Partnerschaftsaktivitäten konkret bewirkt?
- Studienreise zur HUSUM WIND
Im Rahmen der Studienreise zur HUSUM WIND in Norddeutschland wurden wertvolle Geschäftsbeziehungen zu Windkraftunternehmen geknüpft, die auf in Deutschland hergestellte innovative Technologien spezialisiert sind. Bei dem Rundtischgespräch stellte die algerische Delegation Algeriens Strategie für erneuerbare Energien vor und unterstrich dabei die zentrale Rolle der Windenergie in den Plänen des Landes für grünen Wasserstoff. Der Besuch erwies sich als besonders wertvoll für die Erweiterung des Fachwissens im Bereich der Windtechnologien und die Herstellung neuer Kontakte mit deutschen Unternehmen der Branche. - Seminar über Elektrolyse-Technologie und ihre Bedeutung für die Energiewende in Algerien
Bei der Veranstaltung kamen Vertreter*innen öffentlicher Einrichtungen und der Privatwirtschaft sowie internationale Expert*innen zusammen, um über die Entwicklung der Wasserstoffproduktion und die Intensivierung der technischen Zusammenarbeit zwischen Algerien und Deutschland zu sprechen.
Die algerischen Stakeholder erhielten einen tieferen Einblick in das Potenzial der Anionen-Austausch-Membran-Technologie und beschäftigten sich mit Fallstudien aus der Praxis, den technischen Anforderungen und der Frage, wie sich diese Systeme in die vorhandene Energieinfrastruktur Algeriens einfügen. Des Weiteren wurden bei den Gesprächen konkrete Schritte für die Durchführung von Projekten zur Elektrolyse und Wasserstoffspeicherung in Algerien aufgezeigt, für die deutsche Expertise und Technologie herangezogen werden.
2. Welche Themenbereiche waren besonders relevant?
Windenergie und grüner Wasserstoff, Weiterentwicklung der Ausfuhr von grünem Ammoniak und der SoutH2-Korridor